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Hvergelmir
Hvergelmir, der alte tosende Kessel, ist in der germanischen Mythologie ein heiliger Quell inmitten Niflheims,1 aus dem zwölf Flüsse entspringen: Swöl, Gunnthra, Fiorm, Fimbul, Thul, Slidr und Hridr, Sylgr und Ylgr, Wid, Leiptr und Giöl.2
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Muspelheim
Muspelheim heißt in der germanischen Mythologie das im Süden gelegene Land des Feuers und der Glut. So glühend, heiß und brennend ist Muspelheim, dass nur Eingeborene und keine Menschen dort überleben können.3
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Niflheim
In der germanischen Mythologie ist Niflheim das im Norden gelegene, von ewiger Nacht bedeckte Land grimmer Kälte.4
Wie das im Süden gelegene Muspelheim, das Land des Feuers, ist Niflheim ein Pol des alten Chaos, lange vor der Erde Schöpfung entstanden. Getrennt werden beide Länder durch Ginnûngagap, die Kluft der Klüfte.5
Fußnoten
- , Die deutsche Götterlehre, Kapitel Zeit und Welt, Leipzig 1852
- , Die Edda, Gylfaginnîng 4 (Jüngere Edda), Stuttgart 1878.
- , Die deutsche Götterlehre, Kapitel Zeit und Welt, Leipzig 1852.
- , Deutsche Mythologie, Kapitel XIX, Wiesbaden 1835.
- Jacob Grimm, Kapitel XIX, a.a.O. und auch , Die Edda, Gylfaginnîng 4 und 5 (Jüngere Edda), Stuttgart 1878.
