H

Hvergelmir

Freitag, 12. August 2011

Hvergelmir, der alte tosende Kessel, ist in der germanischen Mythologie ein heiliger Quell inmitten Niflheims,1 aus dem zwölf Flüsse entspringen: Swöl, Gunnthra, Fiorm, Fimbul, Thul, Slidr und Hridr, Sylgr und Ylgr, Wid, Leiptr und Giöl.2

Weiterlesen...

M

Muspelheim

Freitag, 12. August 2011

Muspelheim heißt in der germanischen Mythologie das im Süden gelegene Land des Feuers und der Glut. So glühend, heiß und brennend ist Muspelheim, dass nur Eingeborene und keine Menschen dort überleben können.3

Weiterlesen...

N

Niflheim

Sonntag, 24. Juli 2011

In der germanischen Mythologie ist Niflheim das im Norden gelegene, von ewiger Nacht bedeckte Land grimmer Kälte.4

Wie das im Süden gelegene Muspelheim, das Land des Feuers, ist Niflheim ein Pol des alten Chaos, lange vor der Erde Schöpfung entstanden. Getrennt werden beide Länder durch Ginnûngagap, die Kluft der Klüfte.5

Weiterlesen...

Fußnoten

  1. Johann Wilhelm Wolf, Die deutsche Götterlehre, Kapitel Zeit und Welt, Leipzig 1852
  2. Karl Simrock, Die Edda, Gylfaginnîng 4 (Jüngere Edda), Stuttgart 1878.
  3. Johann Wilhelm Wolf, Die deutsche Götterlehre, Kapitel Zeit und Welt, Leipzig 1852.
  4. Jacob Grimm, Deutsche Mythologie, Kapitel XIX, Wiesbaden 1835.
  5. Jacob Grimm, Kapitel XIX, a.a.O. und auch Karl Simrock, Die Edda, Gylfaginnîng 4 und 5 (Jüngere Edda), Stuttgart 1878.